Panthers mit Pflichtsieg gegen Schlusslicht

Die Black Forest Panthers mussten an Halloween zwar auch die ein oder andere gruselige Phase überstehen, setzten sich am Ende aber verdient mit 90:77 gegen den SV Möhringen durch.

„Es war eine schwierige erste Halbzeit. Möhringen hat das gut gemacht und mit so einem knappen Ergebnis zur Pause bauen wir den Gegner natürlich auf“, fasste Panthers-Headcoach Pascal Heinrichs das Geschehen in den ersten 20 Minuten des Halloween-Heimspiels zusammen. Dabei sah es eigentlich zu Beginn des Duells mit dem SV Möhringen danach aus, als würden die Gastgeber mit einem souveränen Sieg davonrennen.

Nicholas mit überragender Statline

Das erste Viertel entschied man mit 22:12 für sich. Arik Nicholas machte an beiden Enden des Parketts genau dort weiter, wo er am vergangenen Wochenende in Kirchheim aufgehört hatte: mit fünf Punkten am einen und zwei Monster-Blocks am anderen Ende. Mit 20 Punkten, 13 Rebounds, drei Assists, fünf Steals und vier Blocks legte der Mann aus Belize eine fantastische Statline auf und war einer der Hauptgründe für den Heimsieg.

Im zweiten Viertel explodierten allerdings die Gäste aus Möhringen, bei denen wenig überraschend am Ende Nico Hihn am Ende mit 22 Zählern der Top-Scorer war. Mit 26:17 ging der zweite Spielabschnitt an das Tabellenschlusslicht – so dass im Lager der Panthers Erinnerungen an ähnliche Spielverläufe in dieser Saison aufkamen. Nach dem Seitenwechsel gingen die Möhringer zwischenzeitlich sogar in Führung, doch die Panthers rafften sich auf und nahmen das Heft dieses Spiels langsam, aber sicher wieder in die Hand.

Wieder ein Alley-Oop

Im Laufe des vierten Viertels setzte man sich dann wieder entscheidend ab, so dass der 90:77-Endstand standesgemäß war. Plötzlich lief wieder vieles flüssig zusammen – unter anderem ein krachender Alley-Oop-Dunk von Nicholas nach Zuspiel von Kose Egbule, der ebenfalls Erinnerungen an die Partie in Kirchheim weckte.

Auf die Frage, ob dieser Halloween-Abend für die Panthers nun eher Süßes oder eher Saures gebracht hatte, antwortete Pascal Heinrichs: „Ich bin ein bisschen sauer, aber wir hatten auch ein paar süße Plays. Ich bin dankbar, dass trotz Halloween so viele Zuschauer gekommen sind!“

Panthers-Statistik

Isbetcherian (32:53 Minuten/12 Punkte), Nicholas (25:49/20), Burgunder (24:58/14), Hoppert (21:15/14), Neunzling (19:26/5), Locandro (18:45/13), Minguillon (17:41/2), Schwaibold (15:44/4), Egbule (14:22/4), Schinkarew (08:01/2), Cuic (01:06/0).