Hungrige Panthers zeigen starke Reaktion

Die Black Forest Panthers haben beim 102:69-Erfolg über die PS Karlsruhe Lions II eine starke Reaktion auf ihre erste Saisonniederlage gezeigt.

Wackliger Start

Zu Beginn des Raubkatzen-Duells mit den jungen Karlsruher Löwen ließen die Gastgeber durchaus noch den ein oder anderen Zweifel daran aufkommen, wer das Parkett in der Deutenberghalle als Gewinner verlassen würde. Erst nach zweieinhalb Minuten brach Timo Neunzling, der am Ende mit 24 Punkten der Top-Scorer war, mit einem erfolgreichen Dreier den Bann und erzielte unsere ersten Zähler. Dementsprechend musste man nach den ersten Minuten plötzlich einem 3:11-Rückstand hinterherlaufen, nachdem Karlsruhes Julijo Kendes mit acht Punkten extrem heiß in die Partie gestartet war.

Starker Locandro von der Bank

Die Panthers kämpften sich jedoch relativ schnell zurück ins Spiel – unter anderem dank zehn schnellen Punkten von Neuzugang Joseph Locandro bei dessen Heimdebüt. Der Australier brachte es am Ende auf starke 21 Punkte und 14 Rebounds und war damit einer der überragenden Akteure auf dem Parkett. Zum Ende des ersten Viertels lag die Panthers-Fühung bei 21:18, nachdem auch der jüngste Neuankömmling, Joshua Schwaibold, zu seinem Debüt am Deutenberg kam.

Auch Minguillon und Nicholas stechen heraus

Spätestens im zweiten Spielabschnitt waren die Panthers dann endgültig in der Partie angekommen. Mit 31:15 fegte man die Lions regelrecht vom Feld. In dieser Phase war es dann erstmals der enorm gut aufgelegte Daniele Minguillon, der die Offensive auf seine Schultern packte und am Ende mit 13 Punkten und elf Assists sein bis dato mit Abstand bestes Spiel im Panthers-Trikot absolvierte. Auch Arik Nicholas hatte in der Offense starke Momente, überzeugte aber mit je drei Steals und Blocks vor allem defensiv.

Mit der 52:33-Führung im Rücken blickten die Panthers nach dem Seitenwechsel nicht mehr zurück. Auch das dritte (26:22) und vierte Viertel (24:14) entschied man jeweils verdientermaßen für sich, so dass bis zum 102:69-Endstand sogar die magische 100-Punkte-Marke geknackt wurde.

Offense „sehr gut“

„Ich bin natürlich froh, dass wir das Spiel gewonnen haben. Wir waren am Anfang sehr nervös, haben dann aber – auch durch unsere Tiefe – unser Spiel gefunden. Gerade offensiv war das sehr gut heute, in der Defensive müssen wir noch arbeiten“, so das Fazit von Headcoach Pascal Heinrichs. Auch im Hinblick auf die Reaktion, die seine Schützlinge auf die Niederlage in Gießen zeigten, zeigte sich der 37-Jährige zufrieden: „Es war zwar heute nicht so, dass der Gegner wieder herangekommen ist, aber wir sind trotzdem ruhig geblieben, auch nach dem schlechten Start. Diese Konsequenz – das ist etwas, das wir aus dem Gießen-Spiel mitgenommen haben und hoffentlich auch weiterhin mitnehmen.“

Panthers-Statistik

Neunzling (31:05 Minuten/24 Punkte), Hoppert (25:32/8), Minguillon (22:34/13), Nicholas (21:17/7), Cuic (18:02/3), Burgunder (17:35/12), Locandro (16:35/21), Isbetcherian (15:55/5), Schinkarew (13:51/3), Danilovic (11:43/6), Schwaibold (05:46/0).